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Kürbis-Strudel nach Halloween

Halloween ist glücklicherweise Geschichte und mein natürlich NICHT zum Schnitzen verwendeter Hokkaido-Kürbis sollte nun endlich seiner wahrhaftigen, natürlich kulinarischen Bestimmung zugeführt werden.

 

Zu diesem Rezept hat mich außerdem ein Fernsehbeitrag zum Thema Kürbis inspiriert. Im Film kam die Besitzerin des Kürbishofes Ligges zu Wort - ich sag euch was, so viele und vor allem so viele verschiedene Kürbisse hab ich noch nie auf einem Fleck gesehen. Eine Besonderheit sind auch die Namen, die die verschiedenen Kürbissorten tragen: Ufo, Sweet Dumpling, Langer von Neapel, Baby Bear, Gelber Zentner,...

 

Kürbis ist aber nicht nur artenreich, sondern lässt sich auch auf viele verschiedene Arten in der Küche verarbeiten und verwenden - für Suppen, Konfitüren, Aufstriche, Kuchen, Curry, Gnocchi - um nur einige wenige zu nennen, die mir auf die Schnelle einfallen.

Der in meinem Rezept verwendete Hokkaido-Kürbis ist zu dieser Jahreszeit in fast allen Supermärkten erhältlich. Ihr könnt natürlich auch andere Sorten wie z. B. Butternuss verwenden. Der Hokkaido hat ein wunderbar oranges Fruchtfleisch und kann mit der Schale verarbeitet werden. Das ist ein großer Pluspunkt, weil das Kürbisschälen eine kraftraubende Angelegenheit ist.

 

Ich hab für die Fülle einen ganzen Hokkaido verarbeitet. Dabei bleibt etwa ein Drittel übrig - die Fülle schmeckt aber auch so als Gemüsegericht oder als Aufstrich aufs Brot.

 

Wie bereits bei meinem Linsen-Mangold-Strudel mache ich den Strudelteig selbst - einfach, weil es wirklich schnell geht und ich ganz bewusst auf gekauften Teig und die darin enthaltenen Zusatzstoffe verzichten möchte.

Zutaten für einen Kürbis-Strudel (4 - 6 Portionen)

 

Strudelteig:

150 g helles, glutenfreies Mehl (Mix B von Schär)

1 TL gemahlene Flohsamenschalen

1 Prise Salz

1 Ei

90 ml lauwarmes Wasser

 

Fülle:

1 normal großen Hokkaido-Kürbis

200 g Champignons

1 Jungzwiebel

1 Knoblauchzehe

2 EL Rapsöl zum Anbraten

3 Zweige frischen oder getrockneten Thymian

3 Zweige frischen oder getrockneten Oregano

6 frische Salbeiblätter oder getrockneten Salbei

falls vorhanden 5-6 Stück gekochte, fein zerkleinerte Maroni

Salz

Pfeffer

1 EL Tomatenmark

1/2 - 1 TL Chilipaste (für alle, die eine leicht scharfe Note mögen)

ca. 150 - 200 ml Gemüsebrühe (ich verwende 1 TL Adios Salz Gemüsemischung von Sonnentor auf 100 ml Wasser)

 

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Zubereitung

  1. Teig herstellen: dazu die Trockenzutaten in eine Schüssel geben, Ei und Wasser zugeben, mit einem Kochlöffel vermischen, zum Schluss von Hand kneten. Dann den Teig mit Folie einwickeln bis die Füllung fertig ist.

  2. Füllung herstellen: Hokkaido-Kürbis mit heißem Wasser abbürsten, dann halbieren, Kerne mit einem Löffel entfernen. Die beiden Hälften zuerst in Spalten, dann in große Würfel schneiden.

  3. Die Würfel in der Küchenmaschine fein hacken. 

  4. Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden.

  5. Knoblauch in dünne Scheiben schneiden und dann mit der Gabel zerdrücken.

  6. Champignons putzen und blättrig schneiden.

  7. Zwiebel und Knoblauch in 2 EL Öl anschwitzen. Hitze reduzieren.

  8. Champignons zugeben und kurz anbraten.

  9. Zerkleinerten Kürbis zugeben, ebenfalls kurz mitbraten, dann mit Gemüsebrühe aufgießen.

  10. Tomatenmark, Salz, Pfeffer und Chilipaste zugeben.

  11. Mind. 10 min auf niedriger Stufe köcheln lassen bis das Kürbisfleisch weich ist.

  12. Fülle mit den frischen oder getrockneten Gewürzen abschmecken und Maronipürree zugeben.

  13. Fülle etwas überkühlen lassen.

  14. Ofen auf 190°C vorheizen.

  15. Strudel herstellen: ein sauberes Geschirrtuch ausbreiten, mit glutenfreiem Mehl (ich nehme dazu immer Reismehl) bestäuben.

  16. Den Teig aus der Folie geben, ev. auf der Arbeitsfläche noch einmal kurz mit wenig Mehl durchkneten und eine Kugel formen.

  17. Den Teig auf das Geschirrtuch geben und mit einem Nudelholz zu einem großen Rechteck auswalken.

  18. Fülle gleichmäßig auf dem Teig verteilen - auf jeder Seite 2 cm vom Rand freilassen.

  19. Zuerst mit Hilfe des Geschirrtuchs Teig rechts und links einschlagen, dann von der Längsseite her aufrollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen. Mit Öl bestreichen.

  20. Den Strudel bei 190°C Ober- und Unterhitze auf mittlerer Schiene für etwa 30 - 40 min backen.

  21. Strudel portionieren und mit gemischtem Blattsalat servieren - ein Genuss!

Ausgerollter Strudelteig:

 

 Mit darauf verstrichener Fülle:

 Nach dem Einrollen Strudel auf das Blech setzen:

 

 

 

 

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